gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon
Samstag, 8. Februar 2014

Wieder zurück im Beagle-Kanal kommen wir gegen 08:00 Uhr in Ushuaia an. Das Wetter ist freundlich, aber windig und damit trotz 8/9 Grad eher kalt.





kurz nach uns ist die MS Black Watch, ein baugleiches Schiff wie die MS Albatros  im Hafen angekommen (links im Bild)

Unser Busausflug geht in den Lapataia-Nationalpark

Folgende Bilder auf dem Weg dahin:


:-)


Die Black Watch



Ein toller Blick auf Ushuaia!




Auch das gibt es!



Nach einer ca. ½ - stündigen Fahrt über die Nationalstrasse Nr. 3 kommen wir an unserem ersten Halt an. Am Ufer des Beagle-Kanals, wo sich das südlichste Postamt der Welt befindet haben wir nur kurz Zeit uns umzusehen. Mein Mann bleibt in der Nähe bei den Bussen, ich gebe mir die Möglichkeit, eine kleine Entdeckungstour in den Wald und ans Ufer zu machen.

Die ersten Bilder sind aus der Sicht meines Mannes:



diese beiden oberen Bilder noch aus dem Bus


Das südlichste Postamt der Welt! 




Die folgenden Bilder aus meiner Sicht:











Auf der Weiterfahrt:



Magellangänse


Nach ca. einer Viertelstunde erreichen wir einen kleinen Parkplatz am Roca-See, wo diejenigen aussteigen können, welche dem See entlang einen kurzen Spaziergang zurück zum Besucherzentrum Alakush unternehmen möchten.


mein Mann bleibt im Bus, der zum Besucherzentrum zurückfährt




in der Ferne das Besucherzentrum Alakush


im Wald befindet sich ein Camp






Das Foto ist von der Alakush BZ-Seite. Selber haben wir gar kein Foto aus der Nähe gemacht! 




Im Besucherzentrum Alakush befindet sich u.a. eine Ausstellung über die Ureinwohner






Die südlichst wohnenden Menschen der Erde sind die Yahgan, die auf Feuerland leben. Vor rund 100 Jahren gab es noch rund 3.000 Yahgan. Durch Krankheiten und grausame Verfolgungsjagdensind sie jedoch fast ausgerottet wurden. Andere Mitglieder dieser Gruppe, wie die weiter nördlich lebenden Chono, die mit Kanus ihre Nahrung aus dem Meer holten, sind verschwunden. Heute gibt es aber noch Gruppen der Alakaluf. Forscher, wie Fernao de Magalhaes, der 1519 Feuerland erreichte und Darwin, hatten trotz des schon antarktischen Klima fast unbekleidete Indianer angetroffen. Sie schützten ihre Haut mit dick aufgetragener Bemalung aus Fett und Farbe, ein nur bis zur Hüfte reichendes Seehundfell war über die dem Winde zugekehrte Schulter geworfen. Ihre Behausung war ein aus zusammengebogenen Bäumchen bestehender, mit Blättern, Farnen, Tang und Rinde bedeckter Unterschlupf. Sie besaßen geflochtene Tragsäcke und Körbe. Sie benutzten Muschel- und Steinmesser, aus Knochen bestehende Fellkratzer und Hammersteine zum Zerkleinern von Tierknochen. Ihre Kanus wurden aus Rinde zusammengenäht. Sie hatten fünf Speertypen zur Jagd. Ferner benutzten sie die Keule, Schlinge und Bogen. Zu ihrer Nahrung gehörten Meeressäuger, Muscheln, Krebse, Seevögel und deren Eier wie auch Pilze und Beeren. Die rauhe Umwelt erzeugte ein stark entwickeltes Innenleben, mythenreich, mit Medizinmännern (auch Medizinfrauen) als wichtigste Glieder der Gemeinschaft, deren Grundeinheit die Familie war. Die komplizierten Aufnahmeriten der Jugend in den Kreis der Erwachsenen lassen auf eine höhere Kulturform schließen, die durch die Verdrängung an die Südspitze des Erdteils sich verringerten. (Internet)


Nun geht die Fahrt weiter durch eine für mich faszinierende Landschaft:





Nach einer knappen halben Stunde kommen wir zu einer Bucht, welche zum Beagle Kanal gehört. Zudem endet hier auch die Nationalstrasse Nr. 3:


Die argentinische Ruta Nacional 3 ist eine der bedeutendsten Fernstraßen des Landes, obwohl sie nicht zum Panamericana-Netzwerk gehört.
Die Straße beginnt in Buenos Aires und führt von dort aus über 3045 Kilometer in südlicher Richtung durch ganz Ost-Patagonien über Bahía Blanca, Trelew, Comodoro Rivadavia und Río Gallegos nach Ushuaia, der südlichsten Stadt des Landes. (Wikipedia)

Hier können wir einen Rundgang über einen Holzsteg machen:











Eine Magellangans lauscht und ist vor uns auf der Hut



Um 12:30 sind wir auf dem Schiff zurück. Gleichzeitig hat es heftig angefangen zu regnen. Das Wetter ändere sich hier sowieso sehr schnell erklärt uns die nette Reiseleiterin. 





MS Black Watch


Nach dem Mittagessen ist es aber wieder trocken und teilweise sonnig, inzwischen 13 Grad, so dass wir unseren geplanten Spaziergang in die Stadt unternehmen können. Aber der Wind bläst so stark, dass mein Mann Mühe hat, sich gegen den Wind fortzubewegen. Noch im Hafengelände gibt es einen Souvenirshop, in dem wir uns eine Weste und ein T-Shirt kaufen. Dann kurzer Spaziergang durch die Einkaufsstrasse, wo um diese Zeit und samstags nur gerade einige Läden offen haben. Dort finden wir aber nichts, was uns noch gefällt.












Ushuaia selbst ist nicht gerade eine Schönheit, so haben wir kaum ansehnliche Fotomotive gefunden. Darum kehren wir alsbald zum Hafen zurück und knipsen dafür nochmals die im Hafen liegenden Schiffe ab:










Ein Expeditionsschiff fährt kurz vor uns ab Richtung Antarktis.





Aus dem Tagesprogramm:
18:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Ushuaia/Arg und nimmt Kurs auf Puerto Chacabuco/Chi

Durch das Auslaufen des Exp.Schiffes um genau diese Zeit, verspäten wir uns und können erst um 19:00 Uhr wegfahren. So mache ich noch einen Spaziergang übers Promenadendeck, steuerbordseitig:




21:15 Uhr: Hüttengaudi unter südlichen Sternen auf dem Pooldeck!
Auch hier eine Änderung: wegen den starken Winden, wird die Gaudi in die Casablanca- und Harry’s Bar verlegt. 

Da nun um 21:15 Uhr eine Lektorin in der Atlantik-Lounge einen Vortrag hält, beginnt dieser Programmpunkt erst um 22:00 Uhr. Aber dann sind wir schon in der Kabine…..


Sonnenaufgang: 06:12 Uhr                                                 Sonnenuntergang: 21:22 Uhr


Sonntag, 9. Februar 2014

Das nächste Reiseziel erreichen wir erst übermorgen. So dürfen wir einmal mehr 2 Tage auf See bzw. in den chilenischen Fjorden verbringen. Leider spielt jetzt das Wetter (noch) nicht mit. Es ist trüb, regnerisch und sehr windig (bis über 80 km/h). Aber wir bekommen einen Eindruck und können dem norwegischen Kapitän zustimmen, der meint, es sähe aus, wie bei ihm zu Hause…






Nun einige Bilder des Schiffswracks 'Santa Leonor' im Smyth Channel:






Das kombinierte Fracht- und Passagierschiff ist hier 1968 auf Grund gelaufen und gesunken. Alle Menschen an Bord haben überlebt.

Aus dem Tagesprogramm:
15:00 Uhr: Modeschau der aktuellen Kollektion aus der Bordboutique
21:15 Uhr: „Le Carousel“ – Cabaret, Varieté –

Sonnenaufgang: 06:26 Uhr                                                      Sonnenuntergang: 21:43 Uhr

Montag, 10. Februar 2014

Ein weiterer Tag auf See mit trübem und teils regnerischem Wetter. Also nichts als relaxen und noch die Informationen über die Ausflüge des nächsten Reiseabschnittes am TV anschauen. Wir haben ja sämtliche Ausflüge schon zu Hause via Internet gebucht, aber ohne detaillierte Angaben.




Mitten in der Nacht verlassen wir die Fjordlanschaft, 
um ein paar Stunden später wieder in dieselben einzutauchen



mein Mann geht lieber drinnen auf dem Laufband spazieren ;-)

andere wiederum bevorzugen das Schwimmen im Pool




Aus dem Tagesprogramm:
11:30 Uhr: Frühschoppen mit Nadine & Rainer auf dem Lidodeck. Wegen des schlechten Wetters wurde dieser Anlass nach drinnen in die Harry’s Bar verlegt.
19:00 Uhr: Deutsch-Österreichisches Abendessen mit „Strudel auf See“: ein laaaanger Apfelstrudel, welcher mit viel Tamtam direkt in die Restaurants gebracht und serviert wurde.

Sonnenaufgang: 07:03 Uhr                                                       Sonnenuntergang: 21:26 Uhr


Fortsetzung hier

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