Freitag, 14.
Februar 2014
Am heutigen Valentinstag
haben mein Mann und ich keinen gemeinsamen Ausflug…
Er macht eine Rundfahrt
durch Valparaiso und nach Viña del Mar und ich habe mich für eine Wanderung im
Nationalpark ‚La Campana‘ entschieden. Der Park ist eine geschützte Zone in
Zentralchile. Aufgrund seiner reichen Artenvielfalt an Fanua und Flora, wurde
er 1985 zum UNESCO-Weltbiosphärereservat erklärt. Nachdem wir – eine kleine
Gruppe von 20 Nasen – nach 1,5 Std. Fahrt den Norden des Parks erreicht haben,
beginnt hier im Ocoa Sektor die gut 2 stündige Wanderung, meist durch einen
schattigen Palmenwald. Es handelt sich dabei um chilenische Honigpalmen:
Die Palme verdankt ihren deutschen Namen dem zuckerhaltigen Saft, aus dem man Palmzucker, Palmhonig und auch Palmwein herstellt. Für die Gewinnung des Saftes muss man die Palme fällen, weshalb sie in ihrer Heimat in ihrem Bestand gefährdet ist und inzwischen geschützt wird. Im Alter von etwa 60 Jahren fängt sie an zu blühen und Früchte zu tragen. Die Samen der Früchte werden zur Herstellung von Süßwaren oder als Knabberei verwendet.
Die Wanderung ist nicht sehr
anspruchsvoll. Zu Beginn geht es zwar kurz steil hinauf,
nach einem Aussichtspunkt
aber meist wieder flach hinunter.
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| Unser Reiseleiter mit Schlapphut und schwarzen Hosen |
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Unter der Sonne ist es recht heiss, so dass wir für die halb-schattigen Wege
dankbar sind. |
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| Honigpalme mit sehr glatten Stamm |
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| Nahaufnahme der Struktur des Stamms |
Während des gesamten Rundgangs laufen wir
über sandigen, z.T. steinigen Bode, das wirbelt ordentlich Sand auf, was ein
bisschen unangenehm ist.
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| Unter den blauen 'Hauben' befindet sich die Palmen-Aufzucht |
Am Ende der Wanderung ca.
gegen 13:30 Uhr, gibt es in einem nahen Restaurant das Mittagessen, bestehend aus zwei unterschiedlich gefüllten Teigtaschen. Eine ist mit Hackfleisch und klein geschnittenem Gemüse,
die andere mit Ziegenkäse und Pilzen gefüllt. Das ist sehr schmackhaft und
ziemlich sättigend.
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| Gegenüber dem Restaurant erblickt man einen hohen Berg... |
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Hinter diesen Hügeln liegt die Küste und Valparaiso. Von dort schwappt der Nebel herüber: somit hatten wir es
wettermässig sicher schöner :-) |
Wieder an der Küste zurück, erblicke ich diese Werbung am Rückfenster eines Busses: María Carolina Schmidt Zaldívar (*9. September 1967 in Santiago de Chile) ist eine chilenische deutschstämmige Politikerin. Sie ist die amtierende Bildungsministerin der Republik Chile. (Wikipedia)
Das schöne Wetter hat dazu
beigetragen, dass mir der Ausflug sehr gut gefallen hat. In Valparaiso selbst
bzw. an der Küste war es den ganzen Tag bedeckt, wie man auf den Fotos von meinem Mann sehen kann:
Seine Fahrt geht
zuerst nach Viña del Mar (Weinberg des Meeres), eine Stadt in der
Agglomeration von Valparaiso. Gegründet wurde der Badeort 1878 und das Leben in
Viña del Mar ist teurer als in Valparaíso.
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Die Blumenuhr am Eingang von Viña del Mar wurde von der Schweiz gestiftet, als ihre Fussballmannschaft an der Weltmeisterschaft 1962 den Chilenen geholfen hatte, den dritten Platz zu erreichen. |
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| Das Casino von Viña del Mar |
Danach geht es zurück für eine Rundfahrt durch Vlaparaiso:
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| Baustelle im Hafengelände |
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| durchs Kabelgewirr erblickt man unser Schiff! |
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| Das Marine-Kommando |
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| Marine-Hauptquartier |
Dann können die Ausflügler mit einer der 16 Standseilbahnen auf einen der vielzähligen Hügel hinauffahren:
Aus dem Internet: Los cerros - die Hügel Valparaísos
Die Hügel Valparaísos, eines der größten Wahrzeichen der Stadt, sind nicht nur wegen der Aussicht einen Besuch wert. Sie zeigen den renovierten Häuschen zum Trotz die ursprüngliche Architektur; sie bringen das bezaubernde Flair der Stadt näher.
von oben hat man eine gute Aussicht über die Bucht, den Hafen und die umliegenden Hügel:
Wieder unten angelangt, noch ein paar Impressionen:
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Die Plaza Sotomayor: "das Denkmal Héroes de Iquique (Helden von Iquique), das herausragt, wird auch als Denkmal von Arturo Prat bezeichnet. Jener galt als Seeheld und kam bei der Jagd auf das peruanische Panzerschiff Huáscar ums Leben." (Internet) |
Etwas umständlich hier in
Valparaiso (wie auch in Buenos Aires) ist, dass nur Pendelbusse zum Schiff
fahren dürfen. So muss man beim Terminal aussteigen, durch Sicherheitsschleusen
hindurch und erst danach in die Ausflugsbusse.
NB: Heute zugestiegen sind der neue Kreuzfahrtdirektor ab Lima: Thomas Gleiss und als Supervisor Herr Christian Adelmaier von PhoenixReisen.
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| Irvin beim Dekorieren für den Valentinstag. |
Einige Aufnahmen kurz vor dem Auslaufen:
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| Seelöwe fühlt sich bei der Siesta gestört |
Aus dem Tagesprogramm:
18:00 Uhr: MS Albatros
verabschiedet sich von Valparaiso/Chi und nimmt Kurs auf Coquimbo (La Serena)
Chi
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| beim Auslaufen vom Hafen |
Am 12. April 2014 brach am Rand der Hafenstadt ein Großbrand aus. Das Feuer zerstörte rund 2900 Gebäude und eine Fläche von 965 ha; mindestens 15 Menschen kamen dabei ums Leben. Es brannte in zwölf Stadtteilen, viele Einwohner litten durch die Asche unter Atemproblemen. Über die Stadt wurde der Notstand ausgerufen, 12500 Einwohner wurden evakuiert. Der Brand war erst nach mehr als einer Woche unter Kontrolle. Als Brandursache kommen laut Augenzeugen zwei Geier in Frage, die auf einer Hochspannungsleitung landeten und zusammen mit Wind das Zusammenschlagen von Leitungsdrähten bewirkten. Funken (glühendes Metall) hätten trockene Blätter auf einer 30 ha großen Mülldeponie an der Autobahn entzündet. (
Wikipedia)
Kurz vor Sonnenuntergang überholt uns die 'Black Watch', welcher wir ja schon in Ushuaia begegnet sind:
Sonnenaufgang: 07:22 Uhr Sonnenuntergang: 20:39
Uhr
Samstag, 15.
Februar 2014
Wir kommen pünktlich gegen
08:00 Uhr in Coquimbo an und werden gleich nett begrüsst:
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| Der 'Hafenhund' hat Freude am Ball der Wurfleine |
Der Ausflug führt uns ab 08:45 durch Coquimbo nach La
Serena.
Der 1. Fotostopp ist noch in Coquimbo am Strand La Herradura:
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| "Das Cruz del Tercer Milenio, das "Kreuz des dritten Jahrtausends", wurde, wie der Name schon sagt, um die Jahrtausendwende errichtet. Es ist das umstrittene neue Wahrzeichen Coquimbos, der Schwesterstadt von La Serena. Der Betonklotz ist 83 Meter hoch und somit Südamerikas höchstes Monument. Mit einem Lift gelangt man in den Querbalken des Kreuzes, von dem aus man einen schönen Ausblick über die Stadt hat." (Internet) |
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| beim Fotostopp kann man sich noch 'austoben' |
Die folgenden Bronzestatuen sind von der bolivianischen Künstlerin Crystal Ostermann:
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| 'Maternidad' = 'Mutterschaft' |
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| schöner Wohnen an der Küste... |
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| links das Francisco Sánchez Rumoroso-Fussballstadion, rechts eine Mosche |
Zweiter Fotostopp ist an der Strandpromenade beim Leuchtturm zw. den
beiden Städten, welche 10 km voneinander entfernt liegen:
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| in weiter Ferne an der gegenüberliegenden Buchtseite liegt unser Schiff am Hafen von Coquimbo |
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| mein Mann (am rechten Rand) bleibt ausserhalb vom Strand |
In La Serena besuchen wir ein archäologisches Museum mit einer Ausstellung über
die präkolumbische Kultur Chiles.
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| das barocke Portal wurde von einem alten Kolonialhaus gerettet |
An der Treppe vor dem Museum erfreut uns diese außerordentlich schöne Katze:
Danach ein kleiner
Fussmarsch zu einem Markt mit Kunsthandwerk.
bei dieser Kirche haben wir eine gewisse Zeit zur freien Verfügung
Der Markt La Recova
Zuletzt auf der Rückfahrt
nach Coquimbo gibt es einen Fotostopp auf dem Universitätshügel mit Ausblick
über die Bucht zum Hafen, wo auch die MS Albatros liegt.
Das Universitätsgelände beherbergt auch einen schönen Park:
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| Araucaria heterophylla araucaria excelsa |
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| hier fahren wir auf der Panamericana-Nationalstrasse zurück zum Hafen |
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In unmittelbarer Nähe des Hafens: kleine Beizen und Buden, die man
besuchen könnte |
vom Schiff aus und bei etwas besseren Lichtverhältnissen noch diese Impressionen:
17:00 Uhr: MS Albatros
verabschiedet sich von Coquimbo und nimmt Kurs auf Iquique/Chi
19:00 Uhr: Südamerikanisches
Abendessen.
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| Barmanager Sascha |
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| Hoteldirektor Jose Bras |
21:15 Uhr: MS Albatros
Oktoberfest auf dem Pooldeck
Sonnenaufgang: 07:26 Uhr Sonnenuntergang: 20:32
Uhr
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| Einmal mehr ein atemberaubender Sonnenuntergang! |
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