gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon



Freitag, 24. Januar 2014

Aus dem Tagesprogramm:
"05:30 Uhr: MS Albatros erreicht die Lotsenstation vor Rio de Janeiro und nimmt den Lotsen an Bord. Anschliessend erfolgt die Einfahrt in die Guanabarabucht, vorbei am Zuckerhut. Wir empfehlen Ihnen, sich die Einfahrt auf den Aussendecks aus anzusehen."

Diesem Aufruf folgen wir natürlich und erleben bei noch milden Temperaturen (ca. 24 Grad) und in der Morgendämmerung eine herrliche Einfahrt. Diese frühe Ankunft in Rio war nicht vorgesehen, aber die MS Queen Viktoria hat unsere 08:00 Uhr-Zeit erhalten, da sie als grösseres Schiff Vorrechte hat. Ist aber für uns nicht negativ, denn dann können auch die Ausflüge früher starten.
Vorne der Zuckerhut und rechts hinten der Corcovado (deutsch: der Bucklige): ist ein 710 m hoher Berg
auf dem sich die erleuchtete Christus-Statue (Cristo Redentor (deutsch Christus, der Erlöser) 30 Meter hoch) befindet 


andere Perspektive: linke Bildhälfte Zuckerhut (395 m) und am rechten Rand erkennt man noch die Christus-Statue













Rio-Niterói-Brücke davor die Insel: Ilha de las Exandas,
beherbergt ein militärisches Ausbildungszentrum 

































Mein Mann und ich haben zwar nur eine Panoramafahrt gebucht, aber auch diese ist nach 4 Std. bei der Hitze (im Laufe des Tages bis auf 34 Grad angestiegen) doch körperlich anstrengend.

Die Rundfahrt beginnt kurz vor 8 Uhr. Mit 3 kurzen Fotostopps (FS) führt sie uns via Lagoa Rodrigo de Freitas zum Strand von São Conrado (1. FS). Dann fahren wir den Stränden entlang bis zur berühmten Copacabana (2. FS). Der 4 km lange Strandabschnitt ist beeindruckend, aber mehr auch nicht.




















Strandabschnitt São Conrado (1. FS)






vom Bus aus Blick zum nächsten Strand von Leblon
Nach der Passage des Strandabschnittes von Leblon erreichen wir nun endlich die weltberühmte Copacabana mit dem 4 km langen Strandabschnitt, wo wir am Ende unseren 2. FS einhalten. Das folgende Video zeigt die Fahrt entlang der Copacabana:


Das gleiche Video etwas grösser und mit anderer Musik auf YouTube:
dazu auf das YouTube-Signet klicken! (Beim oberen Video funktioniert das nicht)



Blick zu den Favelas


Strandabschnitt der Copacabana







Seilbahnstation auf dem Zuckerhut


Hier wird mittels Wasserschläuchen der Sand genässt, der ihn
dadurch abkühlt und begehbarer macht

Aber trotzdem: die Sonne sticht so heiss,
dass wir nicht über den Sand ans Meer gehen.



  
Der Hügel in der Ferne ist nicht der Zuckerhut, der liegt im Rücken des Fotografen!

Weiterfahrt Richtung Catedral de São Sebastião  




In der Bildmitte, hinter dem Geäst sieht man den oberen Bereich der Kathedrale und rechts einen Teil des
Aquädukts*

*Die weißen Bögen des Aquädukts Arcos da Lapa, die mitten durch die Stadt führen, sind 270 m lang und 64 m hoch. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, während der Kolonialzeit Brasiliens, wurde mit dem Bau dieser Wasserleitung römischen Stils begonnen. Zur Errichtung der steinernen Brücke, die Trinkwasser vom Carioca Fluss ins Zentrum leiten sollte, zog man Indios und afrikanische Sklaven heran. Im Jahr 1750 wurde das Aquädukt eingeweiht. 16 Bronzerohre leiteten das von einem Brunnen am Kloster San Antonio gespeiste, frische Quellwasser bis in die Nähe der heutigen Praça XV.
1896 wurden die Arcos da Lapa zu einem Viadukt umfunktioniert. Bis zu einem Unfall fuhr die alte Straßenbahn Rio de Janeiros vom Zentrum aus bis nach Santa Tereza. (Text Internet)
Weiter geht die Fahrt am schönen Parque do Flamenga vorbei bis zur  Kathedrale, unserem 3. Fotostopp: "Architektonisch interessant ist die Catedral de São Sebastião do Rio de Janeiro, auch bekannt als Catedral Metropolitana. Die nach dem Patron der Stadt benannte Kathedrale wurde 1979 fertiggestellt und befindet sich am Rande des Stadtzentrums. Die Höhe des konischen modernistischen Gebäudes beträgt 96 Meter, der Durchmesser am Grund 106 Meter. Das Fassungsvermögen wird mit 20 000 Personen angegeben." (Wikipedia).



Glockenturm









Dann kurven wir noch in den Geschäftsvierteln mit div. Institutionen wie Oper, alte Kathedrale, Parlamentsgebäude umher.

Die Fahrt endet am Hafen vor einer H. Stern-Filiale, die im Kreuzfahrtcenter integriert ist.
Nach einem längeren Fussmarsch dadurch und vorbei an Verkaufsständen mit für uns noch letzten Souvenirs (u.a. ein paar Büchsen Skol* für meinen Mann) aus Brasilien und dem wuselnden Passagierwechsel der Queen Viktoria, flüchten wir uns regelrecht in unser klimatisiertes Zuhause.
*Das brasilianische Bier der Marke Skol ist wohlbekannt in Brasilien. Jeder Brasilien-Urlauber kennt die gelb-schwarzen Stühle und Tische mit dem Skol-Logo. An vielen Strandbars stehen unzählige davor und sind schon aus der Ferne unverwechselbar.

vor uns die MS Queen Viktoria





Ein Teil der Crew hat am Nachmittag die Möglichkeit,
einen Ausflug auf den Corcovado zu unternehmen
Die folgenden Bilder sind von meinem Vater, er war u.a. auf dem Zuckerhut:








Copacabana




Den Nachmittag verbringen wir zur Erholung (v.a. wegen der Hitze) in den Innenräumen des Schiffes.










Weiter aus dem Tagesprogramm:
21:15 Uhr: Tanz an Deck (sind nur wenige Passagiere da, entweder an der Samba-Show auswärts oder einfach zu müde…)
24:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Rio de Janeiro und nimmt Kurs auf Punta del Este/Uru (aber da schlafen wir schon….)

Sonnenaufgang: 06:27                                                                      Sonnenuntergang: 19:42


Samstag, 25. Januar 2014
Punta del Este ist 2 Seetage entfernt. Das heisst, heute ist mal genug Zeit zum Tagebuchschreiben, bzw. Nachholen der versäumten Einträge.

Aber nicht nur. Kurz vor dem Mittagessen treffen mein Mann und ich Morten Hansen vor der Harry’s Bar an. Schon zu Hause wussten wir, dass er in Rio zusteigen würde und ab Buenos Aires die Albatros als Kapitän übernehmen wird. Wir haben uns seit über 2 Jahren nicht mehr persönlich gesehen und freuen uns über ein Schwätzchen bei einem Aperitif, der allerdings aus Wasser bei mir und Morten und Bier bei Benno besteht. Später kommt noch mein Vater dazu und lernt nun den sympathischen Kapitän von "derrrr Brrrügge" auch persönlich kennen.







Unsere Kabine befindet sich auf dem Promenaden-Deck
Gegen Abend hat sich die Wetterlage erstmals auf dieser Reise verschlechtert. Nachdem der Tag schön und sonnig war, haben die Wolken und der Wind zugenommen. Auch der Wellengang nimmt zu: im Laufe des Abends und der Nacht erreicht die Seestärke eine 6 (grobe See)! Ich nehme zu meinem Wohlbefinden Kaugummi und 1 Tablette gegen Reisekrankheit.

Aus dem Tagesprogram:

11:30 Uhr: Latino-Frühschoppen
19:00 Uhr: Deutsch-Österreichisches Abendessenblau
22:00 Uhr: MS Albatros Oktoberfest. Kleidervorschlag: Dirndl bzw. in Weiss-Blau

Sonnenaufgang: 06:31                                                                      Sonnenuntergang: 20:04

Sonntag, 26. Januar 2014

Der 2. Tag auf See ist leider für einmal ein ‚Drinnentag‘. Den ganzen Tag lang bleibt es trüb und regnerisch. So schauen wir unsere Fotos an und löschen die schlechten. Das ermüdet, so dass wir am Nachmittag mindestens 1 Std. Schlafen. Danach begebe ich mich wieder einmal auf ein Ausdauergerät im Fitness.






Seekarte dieses Reiseabschnittes

Aus dem Tagesprogramm:

10:10 Uhr: Im Bordkino: „More than Honey – Vom Leben und Überleben der Bienen“
18:30 Uhr: Abschieds-Cocktail (ausser meinem Vater gehen ich und mein Mann als Durchfahrer nicht dahin!)
19:00 Uhr: Kapitäns-Abschieds-Abendessen, welches wir dann schon noch gemeinsam einnehmen!
21:45 Uhr: Crew-Show (bin wieder einmal -mit meinem Vater- zuschauen gegangen: war tolle Show)

Sonnenaufgang: 06:39 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 20:30 Uhr

Fortsetzung hier

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