gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon

Montag, 27. Januar 2014

Den Morgen verbringen wir noch auf See.
Foto JS

Punta del Este, Uruguay
Ca. gegen 13:00 Uhr erreichen wir den Ankerplatz vor Punta del Este in Uruguay. Die vom Lotsen zugewiesene Stelle ist weiter weg als vorgesehen (unbegründet!). Wir dürfen nur 2 eigene Tenderboote benutzen, denn die ‚Behörden der Stadt‘ wollen ihre eigenen benutzen. Ein Boot fasst dafür 200 Personen, so dass der Transfer bequem von statten geht.



Ein von der Stadt gestelltes Tenderboot, fasst gegen 200 Personen


 Wir drei sind auf eigene Faust unterwegs:





Anlegestelle für die Tenderboote



Ab 14:30 Uhr gehen wir von der Anlegestelle durch den ansehnlichen Ort bis zu der Skulptur, den Fingern: La Mano oder Los Dedos, welche am Strand Playa Brava aus dem Sand ragen.







Wahrzeichen von Punta del Este sind „Los Dedos“ (die Finger), eine circa fünf Meter breite und drei Meter hohe Steinskulptur in Form einer Hand, die an einem der Strände aus dem Sand emporragt (Wikipedia)



Foto JS
In einer Wechselstube wechseln wir 80 US Dollar und geben einen Teil gleich für 3 T-Shirts aus. Nach gut 2 Std. fahren wir wieder aufs Schiff zurück.


Foto JS

Foto JS


Da wir erst spät abends Weiterfahren, kann man bei angenehmen Temperaturen draussen sitzen und die Stimmung geniessen. Nach dem Abendessen setzt sich auch noch Morten für ein Schwätzchen zu uns.
Foto JS
 
Foto JS

Aus dem Tagesprogramm:
11:00 Uhr: Abschieds-Frühschoppen mit Angelo und Verlosung der Seekarte dieser Reise!
21:00 Uhr Los Tientos Folklore-Show – Eine einheimische Folklore-Gruppe unterhält sie musikalisch!
23:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Punte del Este/ Uru und nimmt Kurs auf Montevideo/ Uru

Sonnenaufgang: 06:54 Uhr                                                         Sonnenuntergang: 20:50 Uhr


Dienstag, 28. Januar 2014



Gleich neben unserem Anlegehafen befindet sich ein 'Schiffsfriedhof'
Foto JS

Bei trüben Wetter erreichen wir gegen 08:00 Uhr Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay, welche zu den zehn sichersten Städten Lateinamerikas zählt. Nach dem Frühstück wollen wir selbst von Bord, um die nahe Altstadt zu besuchen. Doch der immer stärker werdende Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung. So beschliessen wir um 10:00 Uhr, die Besichtigung auf den Nachmittag zu verschieben.
Gleich in der Nähe des Hafens befindet sich die ehemalige Markthalle, wo alle Fleischliebhaber auf ihre Kosten kommen: unzählige Imbisse bieten lokale und regionale Spezialitäten an. Wie laufen einmal von vorne nach hinten durch und sind gleichzeitig fasziniert, aber auch froh, diese Raucherhöhle wieder verlassen zu können: 
'Mercado del Puerto': Die ehemalige Markthalle ist eine Stahlkonstruktion und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts


Von der Markthalle spazieren wir weiter durch die schachbrettartig angelegten Strassen von Montevideo. So passieren wir den 'Plaza Zabala', benannt nach Bruno Mauricio Zabala, dem Gründer der Stadt (1726), welcher nun hoch zu Ross in Bronze gegossen den Park überblickt: 

Foto JS
Der nächste Platz heisst Plaza de la Constitución: Hier fand am 18. Juli 1830, dem Tag der Verabschiedung der ersten Verfassung im Rahmen der Unabhängigkeit Uruguays, der sogenannte Jura de la Constitución (Verfassungsschwur) statt.

Puerta de la Ciudadela nennt sich dieses historische Stadttor am Ende der Altstadt. Es ist ein Überbleibsel der abgerissenen Festungsmauer. Dahinter befindet sich der Plaza Independencia.

Die 1836 durch den Militäringenieur José M. Reyes angelegte und im Folgejahr vom italienischen Architekten Carlo Zucchi entworfene Plaza Independencia (Platz der Unabhängigkeit) bildet den zentralen und größten Platz Montevideos (Internet)


Um die Plaza Independencia sind zahlreiche historische und prägende Bauwerke Montevideos angesiedelt: Hier ein Panoramabild




In der Mitte des teils mit Palmen bepflanzten Platzes befindet sich seit 1924 eine die Plaza überragende, von Angel Zanelli entworfene, 17 Meter hohe und 30 Tonnen schwere Artigas-Statue, die den uruguayischen Nationalhelden José Gervasio Artigas als Reiter in östliche Richtung reitend zeigt. Dieses Monument thront über dem unter der Erdoberfläche gelegenen Artigas Mausoleum, in dem sich, bewacht von zwei Soldaten, die sterblichen Überreste des Wegbereiters der uruguayischen Unabhängigkeit befinden. (Wikipedia)




Foto JS
Auch am  Plaza Independencia befindet sich der Palacio Estévez: ursprünglich als Wohn- und Geschäftshaus für den Geschäftsmann Francisco Estéves konzipiertes Gebäude. Mittlerweile dient er als Regierungssitz. Im Obergeschoss ist ein Museum untergebracht.
Nach der Besichtigung des Platzes laufen wir den fast gleichen Weg wieder zurück zum Hafen. Dabei schauen wir kurz in die Iglesia Matriz am Plaza de la Constitución. Auch bezeichnet als die römisch-katholische Catedral Metropolitana de Montevideo, sie ist die Hauptkirche der Katholiken und Mutterkirche des Erzbistums in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo....


....schlendern nochmals durch die Fussgängerzone...


...blicken durchs Schaufenster in ein Geschäft mit unzähligen Bandoneons. Das Musikinstrument Bandoneon, ursprünglich Bandonion, ist ein von Heinrich Band konstruiertes Handzuginstrument....

Foto JS
...erblicken restaurationsbedürftige Häuser...

Foto JS
...und kommen nochmals zum Hintereingang der Markthalle zurück, welche wir uns unbedingt nochmals zumuten wollen :-)



Foto JS



Foto JS
Vor der Abfahrt noch ein Blick auf 'Neues' und 'Altes'





Foto JS


Kurz vor dem Auslaufen:

Foto JS





Aus dem Tagesprogramm:

18:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Montevideo/Uru und nimmt Kurs auf Buenos Aires/Arg
20:45 Uhr: Im Bordkino: „Evita“
21:15 Uhr: „Die Welt zu Gast bei Phoenix“ Abschieds-Galashow
22:30 Uhr: In der Pazifik Lounge: Tango-Showflash mit dem neu zugestiegenen Tangopaar.
Mein Vater und ich haben diesen tollen Auftritt besucht, waren auch rechtzeitig um Plätze besorgt. Aber die Reiseleitung hat nicht mit den vielen Gästen von der zu Ende gehenden Galashow gerechnet, die Lounge hatte viel zu wenig Platz für alle Interessenten. Da ist dann das eine oder andere böse Wort gefallen, leider...

Sonnenaufgang: 07:00 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 20:54 Uhr



Mittwoch, 29. Januar 2014

In der Nacht vom 28. Auf den 29. Januar werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Nun sind wir wieder 4 Stunden zur MEZ im Unterschied.
Ankunft ist um 07:00 Uhr in BuenosAires, Argentinien.
Buenos Aires ist der grösste Kreuzfahrthafen, den wir auf diesem Reiseabschnitt anfahren. 
Die rund 3 Mio. Einwohner zählende Stadt liegt am Río de la Plata, einer trichterförmigen Mündung der Flüsse Río Paraná und Río Uruguay. 
Die Ausflugsbusse dürfen nicht direkt zum Schiff fahren, so müssen wir die Pendelbusse vom Hafen benutzen. Da noch andere grosse Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, welche Passagierwechsel haben, ist im Kreuzfahrtterminal dementsprechend recht viel los.

Der Ausflug selbst ist eine Panoramafahrt durch Buenos Aires. Wie in Rio haben wir auch hier 3 Stopps. Eine Kathedrale, ein Quartier im Stadtteil La Boca und beim Friedhof, wo wir u.a. das Grabdenkmal der Familie Peron/Duarte bestaunen können.



Der Obelisk von Buenos Aires: gebaut, 67 Meter hoch





Bei unserem 1. Halt besuchen wir die Catedral Metropolitana de Buenos Aires. Baubeginn war 1753 und dauerte mehr als ein Jahrhundert.


Die Kathedrale beherbergt das Mausoleum von General José de San Martín


1880 wurden die sterblichen Überreste von General José de San Martín von Frankreich nach Argentinien gebracht und in einem Mausoleum in der Kirche bestattet. Das Mausoleum wurde von dem französischen Bildhauer Albert Carrier-Belleuse in Marmor verschiedener Farben entworfen. Der schwarze Sarkophag wird von drei lebensgroßen weiblichen Figuren beschützt, die die Länder Argentinien, Chile und Peru darstellen. (Wikipedia)







Impression während der Weiterfahrt: Russisch orthodoxe Kirche mit blauen Zwiebeltürmchen

Nach einer halben Stunde Busfahrt erreichen wir den 2. Stopp: die Hafengegend von La Boca. Hier wohnten vor allem italienische Einwanderer, welche meist aus Genua stammten (Ende 19. Jahrhundert).
Interessant ist La Boca heute wegen seiner originellen und bunten Häuser, welche aus Blech von abgewrackten Schiffen gebaut und mit Schiffslack bunt bemalt wurden.


Foto JS

Foto JS







Foto JS


Foto JS


Foto JS

Nach einer dreiviertel Stunde Besichtigung - u.a. zur freien Verfügung - fahren wir mit dem Bus weiter zum Recoleta-Friedhof.
Der Weg dorthin führt uns am alten Hafengelände von Puerto Madero vorbei. Der Bau begann 1887 und wurde zehn Jahre später fertiggestellt. Da aber immer grössere Schiffe gebaut wurden, liess man an anderer Stelle einen neuen Hafen bauen: das erste Segment wurde 1911 in Betrieb genommen, aber erst 1926 fertiggestellt. Bis heute wird dieser Hafen genutzt. Puerto Madero wurde überflüssig und somit eingestellt und zerfiel allmählich. In den 1990er Jahren wurden mit Hilfe von in- und ausländischen Investoren die alten Warenhäuser in Lofts, Büros, private Hochschulen, Hotels und Restaurants umgewandelt. Puerto Madero hat sich seitdem zu einem der trendigsten Viertel in Buenos Aires entwickelt und ist Anziehungspunkt für junge und alte Menschen gleichermassen.


Hier wird kein Fotostopp eingelegt und auch die folgenden Bilder sind vom fahrenden Bus aus aufgenommen:

Hundesitter


Universität von Buenos Aires, Fakultät für Rechtswissenschaften  


Die Floralis Genérica stellt eine riesige Metall-Blume dar. Diese überdimensionale Blüte öffnet sich bei Sonnenaufgang und schliesst sich bei Sonnenuntergang, in der Nacht leuchtet sie. Das Kunstwerk ist ca. zwanzig Meter hoch und wurde vom Architekten Eduardo Catalano geschaffen. (Internet)




Auf dem Weg zum Eingang des Friedhofes (nach links gehend).
Im Bild die Iglesias de Nuestra Señora del Pilar

Der Friedhof La Recoleta (Cementerio de la Recoleta) liegt im gleichnamigen Stadtteil Recoleta der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, einem der teuersten Wohn- und Geschäftsviertel der Hauptstadt. Er wurde Ruhestätte zahlreicher wohlhabender und prominenter Einwohner. Hier wurden argentinische Präsidenten bestattet, Profisportler, Wissenschaftler und Schauspieler; zu den bekanntesten zählt die zweite Ehefrau von Juan Perón, Eva Perón. (Wikipedia)
 

Der Haupteingang (Foto JS)
 

Tafeln zur Orientierung



Duarte de Peron, Maria Eva - Evita: Grabstätte 88, Feld 7-C. (Auf dem Plan steht H-6 !?) 


















Beim Anstehen in die Gasse, wo sich die Grabstätte
der Familie Duarte und Evita Peron befindet






 



Haupteingang, beim Verlassen


So endet dieser interessante, aber auch anstrengende Morgen in Buenos Aires.

Am Nachmittag ist Packen angesagt, d.h. mein Vater packt für die Abreise, mein Mann und ich für den Kabinenwechsel: aber nicht weit, nur gerade in die gegenüberliegende Komfort-Kabine 7028!

Aus dem Tagesprogramm:
18:00 Uhr: Abendessen in beiden Restaurants. (ab 19:00 beginnt der Ausflug ‚Tango-Show‘)
21:15 Uhr: Tanz unter Sternen mit der Atlantisband auf dem Pooldeck
Wir haben zum Abschluss unsere 2. Sektflasche geköpft und den Abend draussen vor Harry’s Bar ausklingen lassen.

Sonnenaufgang: 06:11 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 20:02 Uhr


Donnerstag, 30. Januar 2014

Heute ist Passagierwechsel: es werden ca. 470 neue Gäste anreisen, so dass wir dann ca. 725 Gäste bis Lima sein werden.

Mein Vater muss sich um 09:45 in der Pazifik-Lounge einfinden, um dann mit dieser Gruppe zum Flughafen fahren und von dort mit Iberia via Madrid nach Frankfurt zu fliegen (Ablflug 14:20 Uhr)




gut geschützt ;-) zwischen Containern warten die Abreisenden auf den Shuttle-Bus

Bye bye und gute Heimreise



Mein Mann und ich werden nun zu zweit in die kleinere Komfortkabine 7028 umziehen. Mit etwas Hilfe von der Crew, ist das in 5 Min. geschehen.
Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Schiff. Neben Wäsche waschen wollen wir uns etwas erholen.





Im Laufe des Tages trudeln immer mehr neue Gäste ein, die das Schiff erkunden und mit fragenden und suchenden Blicken in den Gängen umherstehen....



Sonnenaufgang: 06:12 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 20:30 Uhr
Fortsetzung hier

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen