gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon


Rosen-Montag, 3. März 2014

Gestern schon konnten wir unsere Pässe inkl. Visum für Kuba an der Rezeption abholen. Netterweise wurden auch die nichtdeutschen Staatsbürger ins Gruppenvisum aufgenommen. Das Visum kostet pro Person € 17.— und ist für 30 Tage gültig... ohne das Land wieder zu verlassen! Heute brauchen wir eines für Santiago de Cuba. Da wir aber anschliessend zwei weitere Staaten besuchen und erst danach wieder nach Kuba zurückkehren, wird uns dies noch einmal  ein Visum kosten!!

Der Routenverlauf ab Santiago de Cuba bis nach Havanna, wo unsere Kreuzfahrt endet.
(Diese Karte ist eine PUBLIC DOMAIN Datei. Dies bedeutet, dass diese Karte ohne Zustimmung weiterverwendet werden darf.)

Kurz nach 07:00 Uhr am Morgen fahren wir am Castillo de San Pedro de la Roca (umgangssprachlich auch Castillo del Morro - nicht zu verwechseln mit dem Castillo de los Tres Reyes del Morro in Havanna) vorbei. Dies ist eine Festung an der Küste etwa 10 km südwestlich von Santiago de Cuba, wo wir planmässig um 08:00 Uhr eintreffen werden.








Musikalisches Empfangskomitee:




Die Ausflugsbusse warten schon!


Aussentemperatur um 09:00 Uhr: 29 Grad


Am heutigen Morgen findet eine Rettungsübung für die Besatzung statt. Dabei werden auch die Tender- bzw. Rettungsboote auf die Einstiegshöhe des Promenadendecks herabgelassen:



















Wir gehen ohne Ausflug von Bord (ebenfalls in Cienfuegos und Havanna. Hier haben wir den bereits online gebuchten Ausflug vor Buchungsschluss kostenlos zurückgeben). Der Hafen liegt sehr nahe an der Innenstadt, so gehen wir zu Fuss eine Strasse hoch Richtung Parque Céspedes. Dort schauen wir uns nur kurz die angrenzenden Fassaden an, gehen dieselbe Strasse noch etwas weiter und kehren dann in einer Parallelstrasse nach links wieder zurück. Anfangs ist die Strasse verkehrsfrei, eine Art Fussgängerzone mit Geschäften. Gegen Ende der Strasse, weiter unten, befindet sich ein Kunsthandwerksmarkt, über den wir kurz laufen. Nach 5/4 Std. gehen wir zurück zum Schiff. Einerseits lockt das Mittagessen, andererseits ist es heiss und die Autos bzw. Camions haben hier keine Katalysatoren!


Ayuntamiento: das Rathaus, von dessen Balkon Fidel Castro am 1. Jan. 1959 den Sieg der Revolution verkündete


Sehenswert wäre das 'Casa Diego Velazquez', das älteste Haus Kubas! Das Gebäude wurde für den ersten Gouverneur Kubas 1516 – 1522 im Mudejar-Stil erbaut. Der Mudejar-Stil beinhaltet eine Mischung von maurischen und gotischen Elementen. Besonders auffallend sind die vergitterte Balkone und die geschnitzten Holzdecken. Die Casa de Diego Velazquez soll spätestens 1530 fertig gestellt worden sein. Im 19. Jh. wurde das Gebäude noch als Hotel genutzt. Seit 1972 ist in dem Gebäudekomplex Casa Diego Velazquez das Museum de Arte Colonial untergebracht, das Einblicke in das Leben während der Kolonialzeit gibt. 
Das Museum zeigt vor allem die Wohnkultur der wohlhabenden Kolonialherren aus dem 18 bis zum 19. Jahrhundert. Die Besucher können hier noch wertvolles Mobiliar und originale Wandmalereien bestaunen. Im Obergeschoß befindet sich das einfache Privatgemach von Velázquez. (Infos Internet):


Wir haben nur einen Blick durch das offene Tor geworfen: Ist gerade eine Gruppe vom Schiff mit Reiseleitung am Besichtigen:


Catedral de Nuestra Señora de la Asunción

Casa Diego Velazquez

Das 'Casa Grande' ist ein 4 Sterne Hotel im Kolonialstil

Das Rathaus steht auf der gegenüberliegenden Seite
der Kathedrale
Nun haben wir den Parque Céspedes einmal umrundet, werfen noch einen Blick in eine weiterführende Strasse, der wir aber nur ein paar Meter folgen, um dann in entgegengesetzter Richtung zum Hafen zurück spazieren:




Nach einer ersten Ausweis-Kontrolle gelangt man kurz vor dem Schiff durch ein klitzekleines Kreuzfahrtterminal..
Im Folgenden einige Bilder während der Ausfahrt ab dem Hafen durch die Bucht bis zur Festung. Dabei werden wir von den Menschen mit ihrer - wahrscheinlich - sehnsüchtigen Anteilnahme verabschiedet:






































Aus dem Tagesprogramm: 
17:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Santiago de Cuba/Kuba und nimmt Kurs auf Montego Bay/Jam
21:15 Uhr: Grosse Prunksitzung der MS Albatros – mit Elferrat, Büttenreden, ‚Alaaf, Helau und Ahoi‘…

Ist nicht so unser Ding, so setzten wir uns lieber in die Kopernikus-Bar und geniessen draussen einen schönen Abend.

Sonnenaufgang: 06:22 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 18:09 Uhr



Dienstag, 4. März 2014

Schon zu Beginn dieses Reiseabschnittes wurde uns erklärt, dass wir wegen Überlastung von KF-Schiffen nicht in Falmouth anlegen werden, sondern in Montego Bay.

(Diese Karte ist eine PUBLIC DOMAIN Datei. Dies bedeutet, dass diese Karte ohne Zustimmung weiterverwendet werden darf.)



Nach 09:00 Uhr beginnt unsere 3-stündige Panoramafahrt: es ist der letzte Ausflug, den wir auf dieser Reise mitmachen. Er führt der Küstenstrasse entlang bis nach Falmouth.  Da sehen wir, dass sich dort zwei riesige KFS befinden: die Oasis of the Sea und ein weiteres derselben Gesellschaft. 

Aus dem fahrenden Bus heraus etwas verwackelt die beiden Schiffe
im Hafen von Falmouth

Von Falmouth aus fahren wir ins Landesinnere durch Zuckerrohrplantagen, 



machen einen kurzen Halt am Strassenrand, wo der Reiseleiter aussteigt um uns eine frisch geerntete Frucht zu zeigen: Die Akee, welche eine Pflanzenart ist, die zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) gehört. Sie kommt ursprünglich aus dem tropischen Westafrika und ist heute die Nationalfrucht vonJamaika. 
Die Akee ist nicht im Ganzen genießbar. Nur der fleischige Samenmantel ist essbar. Der Rest der Frucht und auch die Samen sind giftig. Die Frucht sollte sich von selbst geöffnet haben, sollte frisch sein und nicht überreif – unreife und überreife Früchte sind ebenfalls giftig. Unreife und selbst reife Früchte können zu Erbrechen und Unterzuckerung führen. Nach Medienberichten kann der Verzehr unreifer Früchte auch zum Tode führen.

Akee und „Saltfish“ (gesalzener und getrockneter Kabeljau) ist ein populäres Gericht der jamaikanischen Küche. „Saltfish“, sautiert mit Akee, Schweinefett, Zwiebeln, Tomaten, Gemüse und mehreren Pfeffersorten wird mit knusprigem Speck und frischen Tomaten garniert gereicht. (Informationen Wikipedia):


- hier schält der Reiseleiter Fasern ab einem Zuckerrohrstengel, an denen wir dann lutschen können, um uns von deren Süssigkeit zu überzeugen.




Nun haben wir keinen Halt mehr, sondern fahren durch mehr oder weniger dicht begrünte Landschaft, über mehr oder weniger holprige Strassen. 




 Der Reiseleiter in gestenreicher Aktion :-)



Erst nach 11:00 Uhr landen wir dann in der Nähe von Falmouth an einer Bucht am Meer, wo wir einen Erfrischungshalt in der 'Glistening Waters Restaurant and Marina' einlegen. Von hier können wir auch einen Blick bis zur Anlegestelle der riesigen Kreuzfahrtschiffe werfen, welche uns verdrängt haben. Der weitere Weg von Montego Bay hat unseren Ausflug verändert: eigentlich hätte der Erfrischungshalt in der Discovery Bay (Entdeckerbucht) stattfinden sollen. Aber dann hätten wir den Zeitplan nicht einhalten können. 






Alles was der Zoom hergibt!





Torsten Sprengel, ein ehemaliger Hoteldirektor der MS Albatros begleitet
unsere Gruppe als Privatperson, da seine Frau Elke als
Phoenixreiseleiterin unseren Ausflug beaufsichtigt. 



Beim Anstehen für das inkludierte Getränk


Auf der Rückfahrt zum Schiff geraten wir in einen Stau, da es mittlerweile auch schon Mittagszeit ist. Aber der quirlige Reiseleiter unterhält uns bestens, nicht nur mit viel Wissenswertem, sondern auch mit Gesang:



Bevor wir zum Schiff zurückkehren, fährt der Bus noch durchs Zentrum von Montego Bay, welches mir gar nicht so gefällt. Wer will, kann hier aussteigen und dann selbständig zum Schiff zurücklaufen. Wir verzichten, denn es sind viele Leute unterwegs und dann fängt es auch noch an zu regnen. Eigentlich sollte es im März gar nicht regnen, aber schon der Januar und Februar waren zu nass. 








Am Nachmittag können wir uns getrost ins Bett zum Dösen und Schlafen legen, denn es regnet in Strömen.


Das Kreuzfahrtterminal von Montego Bay






Aus dem Tagesprogramm: 
18:00 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Montego Bay/Jam und nimmt Kurs auf Georgetown/Kaimaninseln
22:00 Uhr: ca. MS Albatros Oktoberfest

Sonnenaufgang: 06:26 Uhr                                                        Sonnenuntergang: 18:17 Uhr



Aschermittwoch, 5. März 2014

"Map of Grand Kayman“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

einige grosse Passagierschiffe liegen schon auf Reede vor Georgetown




Gegen 09:00 Uhr erreichen wir unseren Liegeplatz auf Reede vor Georgtown auf Grandcayman. Mit uns sind noch fünf (5) andere Kreuzfahrtschiffe anwesend. Allesamt riesige Bettenburgen von amerikanischen Gesellschaften. Der Ort ist dementsprechend belagert von tausenden Touristen. Viele sind wahrscheinlich auf Ausflügen oder an einem Strand, aber es wuseln noch genug durch die Geschäfte und Strassen.
Wir selber sind zwischen 10:30 und 13:00 Uhr unterwegs.






hier findet man so manche Banken
Etwas zur Wirtschaft, Infos Wikipedia:

Frühere Hauptexportgüter waren Schildkröten und Muscheln.

Heute gilt die Hauptstadt George Town als Steuerparadies und fünftgrößter Finanzplatz der Welt. Circa 200.000 Firmen sind auf den Inseln registriert (Stand 2013). Die meisten international tätigen Banken, auch die größten deutschen, sind hier mit Filialen präsent. Zudem sind rund 40 % aller Hedge-Fonds auf den Cayman Islands angesiedelt, womit die Cayman Islands der größte Hedge-Fonds-Standort weltweit sind. Begünstigt wird dieser Wirtschaftszweig durch günstige Rahmenbedingungen wie die hier herrschende Steuerfreiheit. Die Cayman Islands gelten als Steueroase. Sie tauchen auf der Grey List auf, welche die OECD im Vorfeld des G20-Treffens im Jahr 2009 erstellt hat. Aufgrund von Zusagen bezüglich der Einhaltung von diversen Steuerstandards tauchen die Cayman Islands nicht auf der Schwarzen Liste der Steuerparadiese auf. Die deutsche Bundesregierung stuft die Inseln nicht als Steueroase ein (Januar 2010).

Ihrem Ruf wollen die Inseln durch bilaterale Abkommen entgegenwirken, die sie beispielsweise mit Irland, Japan, den Niederlanden und Südafrika abgeschlossen haben.

Die Staatsausgaben der Cayman Islands werden ausschließlich über Verwaltungsgebühren und eine 20-prozentige Zollabgabe auf alle Importgüter finanziert. Auf Kraftfahrzeuge wird nach Wert gestaffelt Zoll in Höhe von 27,5 % bis 40,0 % erhoben.

In letzter Zeit reichen diese Einnahmen zur Haushaltsfinanzierung allerdings nicht mehr aus, so dass das britische Außenministerium auf die Einführung weiterer Abgaben drängt.

Als Zahlungsmittel werden neben der Landeswährung Cayman Island Dollar (CI$) weitestgehend auch der US-Dollar und das Britische Pfund akzeptiert.











seit dieser Reise bin ich einfach nur noch fasziniert von
von diesen Pelikanen








bei der Anlegestelle der Tenderboote


Am Nachmittag sind wir natürlich wieder platt und etwas müde. Nach dem Abendessen haben wir aber noch Lust, um draussen bei angenehmen Temperaturen vor der Harry’s Bar eins zu Trinken. Um 22:00 Uhr wollen wir in die Kabine. Auf dem Weg dahin treffen wir auf Waltraud und Morten Hansen und plaudern sicher noch eine halbe Stunde lang.





Aus dem Tagesprogramm: 
17:30 Uhr: MS Albatros verabschiedet sich von Georgetown und nimmt Kurs aufCienfuegos/Kuba

Sonnenaufgang: 06:42 Uhr                                                      Sonnenuntergang: 18:32 Uhr

Fortsetzung hier...

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