gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon

Nachprogramm im Hotel Sol Palemras, Varadero - Kuba


Sonntag, 9. März 2014
Nach 16:00 Uhr erreichen wir das Hotel Sol Palmeras. Da wir 90 Personen sind, erfolgt das Einchecken als Gruppe im Theatersaal. Das dauert allerdings und so beziehen wir erst gegen 17:00 Uhr das Zimmer. Um noch bei Tageslicht etwas von der Anlage zu sehen, packen wir nicht aus, sondern spazieren zum wunderschönen Strand. Allerdings geht die Sonne ab heute eine Stunde später unter, denn in Kuba hat gerade heute die Sommerzeit begonnen!









hier könnte man schon zu Abend essen

neben dem Hauptgebäude befinden sich bis zu 2-stöckige
Bungalows

Hauptgebäude in Hufeisenform: hier das eine Ende


Montag, 10 März 2014



unser Blick vom Balkon

Ohne gross vorwärts zu machen – nach Frühstück noch für Dienstag und Mittwoch Plätze im mexikanischen Rest. bzw. im italienischen Rest. zu reservieren - gehen wir erst nach 10 Uhr an den Strand und haben Glück, dass wir noch 2 Liegen ergattern und am Rande von Büschen und Palmen im Schatten einen Platz finden.


(Diese Ecke haben auch Alex und ihr Mann Peter entdeckt.
Er ist ebenfalls gehbehindert und froh um diesen Platz)

Mittagessen holen wir an der Strandbar, die gerade nebenan ist.

Abends das 2. Abendessen im Hauptrestaurant. Das Essen ist nicht gerade top, wir finden aber trotzdem etwas. Eher negativ ist der Lärm. Sowohl im Restaurant als auch oben in der Bar ist es ohrenbetäubend laut. Wir flüchten darum jeden Abend nach draussen an die Poolbar.




Der Dienstag und Mittwoch, 11. + 12. März 2014 ist zum Baden ebenfalls ganz schön. 


Einige Bilder auf dem Weg zum Strand:






Das karibische Meer ist hier atemberaubend schön:



Ein Spaziergang dem Strand entlang, einfach herrlich: 



Nachbarhotel


Blick zum Nachbarstrand




...und wieder zurück:




Blick zu den Bungalows unseres Hotels


gerade rechtzeitig komme ich zur Fütterung der Pelikane:












auf dem Rückweg zum Zimmer stechen uns diese putzigen Echsen wieder ins Auge:







Aber der Abend vom Mittwoch verspricht nichts Gutes: es ziehen Wolken auf, die sich in der Nacht mit heftigem Wind entladen. 

Der Donnerstag, 13. März 2014 beginnt recht wolkenverhangen, windig, aber trocken. Am Strand windet es so heftig, dass sich die Gäste die Liegen von dort zum Pool holen. Wir haben aber keine Lust, auch nicht am Nachmittag, als das Wetter aufklart, uns an die Sonne zu legen. Von den 3 Tagen davor haben wir schon Sonnenbrand eingefangen.



Strandrestaurant: heute gähnende Leere, da witterungsbedingt
geschlossen.

re: Strandrestaurant




Am Nachmittag wieder einmal Koffer packen. Diesmal Flugzeug-konform: fast sämtliche Verbrauchsgegenstände lassen wir da, um an Gewicht zu sparen. Obwohl, wir hätten 30 kg pro Person zugute, aber wir wollen nicht mehr als ein Gepäckstück aufgeben, welches nicht schwerer als 23 kg sein darf. 

Am Freitag, 14. März 2014 können wir das Zimmer bis 12:00 Uhr behalten. Mittagessen schon um 12:30 Uhr (Restaurant macht extra für unsere Gruppe ½ Std. früher auf. Nach 13:00 Uhr holen wir unser Gepäck aus dem Stauraum und warten in der Lobby. Abfahrt soll um 14:30 Uhr beginnen, könne aber schon früher stattfinden. Tatsächlich, um 13:30 Uhr fährt der erste Bus vor und gleich alle Drängler sind dabei.
Wir erwischen ganz ungestüm den 2. Bus. Abfahrt wie bei der Hinfahrt ca. 14:00 Uhr und ohne Pause kurz nach 16:00 Uhr am Flughafen Aeropuerto Internacional José Martí.
Von nun an sind wir sehr froh, dass wir Comfort-Klasse (entspricht der Business-Klasse) gebucht haben. Am Comfort-Schalter von Condor stehen natürlich nur wenige Gäste, gibt auch nur 18 Plätze im Flugzeug. Einchecken geht schnell, dann noch den Ausreise-Gebührenstempel (haben wir schon auf dem Schiff voraus bezahlt) an einem nächsten Schalter abholen. Vor dem Zoll noch kurz warten, dann durch den Scanner und schon steht man am Gate.
Leider funktioniert der Aufzug zur VIP-Lounge im 1. Stock nicht. Der Rollstuhl, den mein Mann vor dem Check-in erhalten hat, muss unten bleiben.

Nun heisst es warten (inzwischen 17:30), denn der Condor-Flug hat Verspätung. Anstatt Abflug 19:30 Uhr, erst 21:15 Uhr!!

VIP Lounge

Aber wir haben es ja gemütlich, können kostenlos trinken und Snacks essen und es ist durch die Klimaanlage schon fast zu kalt.


Nun mache ich es kurz: Abflug ist wie gesagt um 21:15 Uhr. Wir können es uns in der Comfort-Klasse in der Mitte der 1. Reihe (1D+1G) bequem machen: 
- Liegesitz: Vollautomatisch mit 170 Grad Neigung und einer Liegefläche von über
  1,80 Meter
und werden von nun an voll umfänglich bedient: 
- Entertainment: Persönlicher 15-Zoll-Monitor mit umfangreichem Premium Entertainment
- Menü: Gourmet Menü mit drei Hauptgängen zur Wahl und exklusives Getränkesortiment.

So lässt sich der mehrere Stunden (9h45m) dauernde Flug, wenn auch mit wenigen Turbulenzen, gut überstehen.

Ankunft in Frankfurt am Samstag, 15 März 2014 um 12:00 Uhr mit 1 1/2 Stunden Verspätung.
Nachdem alle Flugpassagiere ausgestiegen sind, werden mein Mann und andere Gäste vom Rollstuhlservice separat abgeholt. Es gibt noch ein kleines Gerangel, wer denn jetzt diesen Service beanspruchen darf, denn es sind mehr Gäste im Wartebereich, als die Dame vom Service auf ihrer Anmeldung hat. Nachdem geklärt ist, dass mein Mann und noch ein anderer Herr (Peter) die einzigen auf der Liste sind, wird mein Mann als erster mit dem - aufgrund einer Überlastung -  'einzigen' Rollstuhl mitgenommen. Die anderen Gäste haben es nicht so eilig. Wir dagegen hätten eine Zugverbindung ab 13:53 direkt nach Basel.  
Inzwischen ist es auch schon bald 13:00 Uhr und der Weg ist noch weit, v.a. wenn man sich nicht auskennt. Die Dame bringt uns zum Gepäckband, wo unsere Koffer aufgrund des VIP-Service schon ihre Runden drehen, und im Eiltempo durch den Wirrwarr des Flughafens zur Bahnhofsstation oberhalb der Geleise. Von nun an müssen wir selber weiter sehen, was aber kein Problem ist, denn wir haben festgestellt, dass unser Zug  V e r s p ä t u n g  hat!!! Der ICE 1107 kommt erst um 14:40 Uhr! 
Na ja, so haben wir Zeit, nicht nur physisch sondern auch psychisch im kalten Europa anzukommen. Warme Jacken haben wir vorsorglich zuoberst im Koffer verstaut.
Die letzte Etappe ist angebrochen und gegen 17:00 Uhr 'landen' wir nach über zwei Monaten wieder im Badischen Bahnhof in Basel. Von hier aus ist es nur eine kurze Fahrt mit dem Taxi nach Hause. 

Nun heisst es nach gut 9 Wochen der Rundum-Versorgung wieder selber an die nötigsten Dinge des Überlebens zu denken und Hand anzulegen. Auch müssen die vielen schönen und eindrucksvollen Erlebnisse verarbeitet werden. Mit diesem Reisebericht habe ich es nun zum Teil auch vollendet....






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