gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon
 EILAT/Israel, 25. April 2011

Da wir vor über 20 Jahren schon dreimal in Israel waren (auch jedes Mal in Eilat), haben wir keinen Ausflug gebucht. Möglich wäre ein Ausflug nach Jerusalem (mit Flug nach Tel Aviv), ans Tote Meer, die Festung Masada, das Timna Tal gewesen, was wir alles schon gesehen haben. Die letzten 3 Stätten haben sich seither wohl kaum verändert, aber auf Eilat sind wir sehr gespannt.

Der Hafen liegt südlich ausserhalb von Eilat. Mit einem Taxi sind wir für 7 US-Dollar zu einem Platz gefahren, wo die Promenade entlang dem nördlichen Strand beginnt. Dort gibt es auch ein Shopping Center. Beim Eingang geht man durch einen Scanner und ein Sicherheitsbeamter schaut in die Taschen.

Vorerst gehen wir aber der Promenade entlang, wo es viele Souvenirshops gibt. Dort kann man aber nur bar bezahlen. Aber es gibt immer wieder Möglichkeiten an Automaten oder Wechselbuden div. Währungen in Schekel zu tauschen.

Als erstes fällt uns in Eilat der Tenüwechsel auf: im Gegensatz zu den arabischen Ländern, laufen hier in Strandnähe fast alle in leichter Bekleidung herum. Überhaupt ist viel los, es sind viele junge Leute und Familien unterwegs.



Als wir an einem Take Away ein Sandwich kaufen wollen, bekommen wir zur Antwort, es sei Feiertag in Israel, da gäbe es kein Brot und nebenbei auch kein Weizenbier! Zu Hause habe ich mich dann schlau gemacht und herausgefunden, dass dann (19.–26. April 2011) gerade das Fest Pessach gefeiert wurde: Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Das Pessachfest dauert sieben Tage, in der Diaspora bei orthodoxen Juden acht Tage. Während dieser Zeit darf gemäß Gottes Gebot nichts Gesäuertes (hebräisch Chametz) verzehrt werden, noch sich im Haus befinden. Dies wurde in der rabbinischen Tradition auf alle Speisen, die in irgendeiner Weise mit Gesäuertem in Berührung kamen, ausgedehnt. Sie dürfen an Pessach weder zur Zubereitung oder Darreichung von Speisen, ja nicht einmal zur Viehfütterung genutzt werden. Als Säuerndes gilt jede der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel (Spelt), die für mindestens 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam, sowie jede Speise und jedes Getränk, das aus einer dieser Getreidesorten hergestellt ist oder sie enthält.

Jetzt sind wir mal in einem nicht-arabischen Land und schon wieder kein Bier!

So spazieren wir entlang der Promenade Richtung jordanische Grenze und mir kommt eigentlich fast nichts bekannt vor. Einzig der Yachthafen weckt in mir ein „auch schon mal gesehen“!



1985






1985



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Wetterlage um 15:30 Uhr:
Seestärke: 1
Aussentemp.: 29°C
Luftdruck: 1010 hPa, wolkenlos
Luftfeuchtigkeit: 36 %

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