gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon
SUR/Oman, 17. April 2011

Wir kommen in Sur, Oman an. Die Albatros hält hier zum ersten Mal an. Da die Wassertiefen zu niedrig sind, liegt das Schiff auf Reede. Die privat an Land Gehenden können ab ca. 09:30 die Tenderboote benutzen.





 Einmal an Land, stellen wir fest, dass wir noch seeehr weit vom Zentrum des Städtchens entfernt sind. Da es über 30 Grad heiss ist, wird das bald einmal zu einer regelrechten Tortur. Bis man nur schon aus dem Hafengelände raus ist, geht man 20 Min. Dann wahrscheinlich mindestens nochmals so lange bis zu irgend etwas Sehenswertem. Einige Gäste kehren enttäuscht um, weil man nicht so recht weiss, wie und wo das alles noch endet. Aber in der Zwischenzeit haben die Taxifahrer bemerkt, dass da was Grosses draussen auf dem Meer liegt. So nehmen wir ein Taxi vom Hafenausgang bis zum Zentrum, wo es ein paar Läden gibt. Die Taxifahrer wollen natürlich am liebsten die einheimische Währung, den omanischen Rial. Akzeptiert werden nach hartnäckigem Drängen auch US-Dollar. Über den Preis muss man ebenfalls zäh verhandeln. Von anderen Reisenden haben wir Beträge zw. 3 und 20! US-Dollar gehört. Wenn man sich einmal auf einen Preis geeinigt hat, muss man klar machen, dass dieser Betrag für alle Gäste gilt. Denn am Ende der Fahrt wollte der Fahrer dann plötzlich für jeden den vereinbarten Betrag! Da hilft nur: Geld geben, Aussteigen und davon gehen.





Im Ort selbst gibt es, ein paar Geschäfte mit Kleidern, Stoffen, Schmuck, v.a. auf Einheimische ausgerichtet. In einem Geschäft mit Herrenhemden (traditionell lange und modern kurze), kaufen wir ein Polo-Shirt, INFO: welches wir mit Dirham aus den V.A.E. bezahlen und dann Rial als Rückgeld bekommen.
So haben wir doch noch etwas einheimische Währung, die wir für 2 frischgepresste Getränke ausgeben. Die kosten zusammen 1 Rial. Jetzt haben wir noch 2 Noten: 1 Rial und 5 Rial. Da wir nichts mehr kaufen wollen, beschliessen wir grosszügig zu sein und dem Taxifahrer für die Rückfahrt 5 Rial zu bezahlen. (Das entspricht über 9 €!! Wir sind dann wieder 4 Personen, was der Fahrer zum Anlass nimmt, nach der kurzen Fahrt mehr Geld zu verlangen!!!!)
Den anderen Schein möchte ich als Souvenir behalten:





Am Nachmittag beginnt nun die lange Fahrt Richtung Safaga in Ägypten. Regulär kämen jetzt 2 Seetage, 2 Stopps im Jemen und dann wieder 2 Seetage bis Aqaba. Aber wegen der Unruhen im Jemen fallen die beiden Häfen aus und es kommen 5 Seetage auf uns zu….

Wetterlage um 07:30 Uhr:
Seestärke: 2
Aussentemp.: 26°C
Luftdruck: 1012 hPa, heiter
Luftfeuchtigkeit: 84 %


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