gemütlich auf dem Balkon

gemütlich auf dem Balkon

Samstag, 12.6.2010:
Luleå, Schweden. Sonnenaufgang: 02:29 Uhr, Sonnenuntergang 23:32.


Aufnahme und Sicht durch unser Kabinenfenster


Am Morgen sind wir noch auf See. So kann man sich mit Nichtstun, promenieren auf dem Promenadendeck, Shuffle-Board oder Golf Spielen beschäftigen oder die neuesten Fotos in der Foto-Galerie von sich selbst suchen.




Gegen Mittag kommen wir in Luleå an und werden von einer Kapelle inkl. Tänzerinnen empfangen!


haben lustige Instrumente...



SAMI (in Lappland nennt man die Bewohner nicht Lappen sondern Sami)
Seit Urzeiten bewohnt das Volk der Sami die nördlichen Teile Skandinaviens und der Kola-Halbinsel. Im schwedischen Teil des samischen Siedlungsgebiets, das sich im Süden bis nach Dalarna erstreckt, leben heute etwa 17.000 Sami. Nur noch etwa 3.000 von ihnen leben direkt von der Rentierzucht.
Samische Reiseveranstalter bieten Erlebnistouren für Touristen mit Rentierschlittenfahren und Übernachtungen in der Samikote an. Lohnenswert ist auch ein Besuch im Samimuseum Ájtte in Jokkmokk, wo Anfang Februar der Samenmarkt stattfindet. Besondere Mitbringsel sind samische Handarbeiten wie Schmuck aus Zinndraht und Leder oder Rentierhorn.


Hier haben wir wieder einen Ausflug gebucht:
13:30 Uhr eine Fahrt bis zum nördlichen Polarkreis. (Leider eine Alternative, da unser Wunschausflug mit Samimuseum Ájtte mangels Interesse storniert wurde) Für uns ist der nördliche Polarkreis keine “Sensation” mehr, den haben wir schon mehrmals auf anderen Reisen überquert, aber wir sind neugierig auf die schwedische Landschaft hier im hohen Norden, bei den Samen.




Auch die Landwirtschaftsgebäude sind rot gestrichen.
Der erste Halt ist bei den großen Stromschnellen: Storforsen.





Zu diesen tosenden Stromschnellen führt ein Holzsteg über diese wunderschöne Wasserlandschaft


Storforsen ist der Name großer Stromschnellen in der Provinz Norrbottens län in Nordschweden. Sie liegen etwa 38 km nordwestlich des Ortes Älvsbyn.
Bei einer Fallhöhe von 60 Metern wälzen sich durchschnittlich 250 m³ Wasser pro Sekunde talwärts, was sie zu den größten Stromschnellen Skandinaviens macht. Als ein kleiner Nebenfluss des Piteälven beträgt die Gesamtlänge der Stromschnellen von Anfang bis Ende 5 km wobei sie dabei eine Höhendifferenz von 82 m überwinden. Während der Mittsommerwochen ist das Wasserniveau am höchsten, wobei dann ca. 870 m³ Wasser pro Sekunde ins Tal fließen.
Das Gebiet der Stromschnellen ist ein Naturreservat, das durch Wege und Holzstege gut erschlossen ist. Im Naturreservat befindet sich auch ein Waldarbeitermuseum.


Sehr imposant:











Die Fahrt geht nun weiter zum nördlichen Polarkreis bei Jokkmokk.




Hier gibt’s dann die Urkunde, nicht ohne, dass wir zuerst über diese spezielle Linie springen sollen. Als zusätzliche Belohnung gibt es noch ein kleines Fläschchen Hochprozentiges! Das dauert, bis da alle “rübergemacht” haben!










An diesem Ort auf einer kleinen Anhöhe gibt es noch ein Ausflugsrestaurant mit einem spärlichen Sortiment an Souveniers.




Dann wieder zurück zur Küste und vor Luleå noch nach Gammelstad (= die Alte Stadt):
Das kurz vor Luleå gelegene Kirchendorf Gammelstad geht als größtes und am besten erhaltenes Kirchendorf Nordschwedens in die Liste der Weltkulturerbestätten ein – als Siedlungsform, die typisch für Nordskandinavien ist.
Ein Kirchendorf besteht aus kleinen Holzhütten, die von den Kirchgängern, die weit entfernt wohnten, um die Kirche herum gebaut und bewohnt wurden, wenn diese in das Dorf kamen, um die wichtigsten kirchlichen Feiertage zu begehen. Der Grund, dass solche Dörfer in Nordschweden entstanden, sind die großen Distanzen, die die Menschen zurücklegen mussten, um in die Kirche zu gehen.

Die Weltkulturerbestätte besteht aus einer Steinkirche aus dem 14. Jahrhundert, den daneben liegenden Kirchengebäuden, einer mittelalterlichen Straßenführung und Gebäuden, die auf das 17. Jahrhundert zurückgehen. Die roten Hütten wurden in ihrer ursprünglichen Funktion noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts genutzt. Heutzutage ist das Dorf eine lebendige Gemeinde und einige der Hütten werden nach wie vor von Kirchgängern genutzt - vor allem im Sommer, wenn die Jugendlichen in den Ort kommen, um sich konfirmieren zu lassen.








kurzes Video von Holzhäusern und der Steinkirche in Gammlestad:





Um 20:30 erreichen wir die MS Amadea.


Es ist eine sehr lange Landschaftsfahrt, durch viele Wälder, also eher eintönig, aber man bekommt doch einen Eindruck von dieser 'Natur pur'.


Abfahrt ist dann um 23:00 Uhr bei Sonnenschein

In der Nacht Uhr 1 Std. vorstellen


hier geht's weiter  nach Kemi


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